Der Umfang der Baugrunderkundung hängt im Wesentlichen von der Art, Größe und Konstruktion der geplanten baulichen Anlagen, sowie von den anstehenden Bodenverhältnissen selbst ab. Entsprechende Empfehlungen werden in den DIN Normen 1054 und 4020 gegeben.

Zur Baugrunderkundung werden von uns als direkte Aufschlussverfahren

  • Kleinstbohrungen (Sondierungen)
  • Kleinrammbohrungen (Rammkernsondierungen)
und als indirekte Aufschlüsse - zur Ermittlung der Lagerungsdichten
  • Rammsondierungen nach DIN 4094 (DPL-5, DPL)
ausgeführt.

Bei schwierigen Untergrundverhältnissen, bzw. wenn dies bauliche Anlagen der geotechnischen Kategorie 3 nach DIN 4020 erfordern, können Trocken- oder Kernbohrungen bzw. schwere Rammsondierungen oder Drucksondierungen erforderlich sein.

In diesen Fällen können wir unkompliziert und kurzfristig auf verlässliche, qualifizierte Unternehmen zurückgreifen.

Zu unseren Partnern, mit denen uns eine schon über viele Jahre bewährte Zusammenarbeit verbindet, gehören: für Trocken- und Kernbohrungen:

  • Brunnenbau GbR Schwigon & Voigt, Rathenow
für schwere Rammsondierungen
  • Geotechnisches Ingenieurbüro Koch, Elstal
  • Ingenieurbüro für Geotechnik, Michendorf
für Drucksondierungen
  • FUGRO Consult GmbH, Berlin

Baugrundaufschlüsse, die von unseren Partnern ausgeführt werden, werden von uns geplant und fachlich begleitet.

Zu unserem Spektrum gehören auch Baugrunderkundungen von Oberflächengewässern aus, wie sie beispielsweise für geplante Boots- bzw. Schwimmsteganlagen oder für Durchörterungen von Oberflächengewässern notwendig sind.

Abbildungen von Bodenschichtungsprofil und Rammsondierdiagramm

Einfache Bodenuntersuchungen - wie die Ermittlung der Dicke von Schlammschichten / des Beginns tragfähiger Böden ab Gewässerboden oder für kleinere Steganlagen - werden von unserem Büro von einem geeigneten und jederzeit von uns anmietbaren Ponton ausgeführt.
Für größere Erkundungsarbeiten greifen wir auf die bewährte Zusammenarbeit mit der Joern Thiel Baugrunduntersuchung GmbH, Herzberg zurück.
Zusätzlich zu den Felduntersuchungen bieten wir bei Erfordernis auch die Ausführung von Schürfen an, die wir in Handschachtung oder mittels Miettechnik ausführen.

Schürfe können beispielsweise notwendig werden, wenn es sich bei den geplanten Neubaumaßnahmen um Gebäudeerweiterungen bzw. -anbauten oder um Lückenschließungen handelt und die Gründungsverhältnisse an den bestehenden Gebäuden nicht bekannt sind.

Die Schürfe werden von uns bis zur Gründungssohle ausgeführt und die Abmessungen sowie die Beschaffenheit der Fundamente dokumentiert.

Die Klassifizierung gewonnener Bodenproben wird noch durch Feldversuche unterstützt, wie sie in DIN 4022 beschrieben sind.