Die Aussage über die Wasserdurchlässigkeit des Bodens und die entsprechend den Bodenverhältnissen zu beachtende Erscheinungsform des Wassers stellen die Basis im Rahmen der Schadensanalyse dar und sind Grundlage zur Bemessung einer Abdichtung im Rahmen der Planung. Die dazu notwendige Baugrunduntersuchung gehört daher in die Hände eines Baugrundgutachters.

Bauschäden an Kellern treten häufig im Bereich bindiger Böden (Lehme / Tone / Schluffe) auf. Die Kosten zur Beseitigung der Schäden betragen in der Regel ein Vielfaches der Kosten für eine fachgerechte Baugrunduntersuchung.

Die Erscheinungsformen des Wassers werden im Wesentlichen in 3 Arten unterschieden:

  • Bodenfeuchte bzw. nichtstauendes Sickerwasser bei durchlässigen Böden wie Sand und Kies
  • aufstauendes Sickerwasser bei wenig durchlässigen Böden (z.B. lehmige Sande / Lehm / Schluff / Ton)
  • drückendes Wasser - Grundwasser oder nicht bzw. sehr langsam versickerndes und daher aufstauendes Schichtenwasser

Zu unserem Leistungsspektrum gehört die Baugrunderkundung über Kleinrammbohrungen (Rammkernsondierungen) und, sofern erforderlich, die Ausführung von Laboruntersuchungen zur Wasserdurchlässigkeit der anstehenden Böden.

In der Auswertung werden

  • die Baugrund- und hydrologischen Verhältnisse bewertet und die notwendigen Bemessungswasserstände (z.B. der HGW) ermittelt
  • die baugrundseitigen Ursachen für die Wasserschäden benannt
  • die baugrundseitigen Hinweise für die im konkreten Fall erforderliche Abdichtung gegeben
  • Hinweise zu den erforderlichen Überprüfungen der ausgeführten Abdichtungsform gegeben.